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Vorteile und Risiken der Haarentfernung mittels Lasergerät
Heutzutage muss man – besonders als Frau – einiges auf sich nehmen, um den gängigen Schönheitsidealen zu entsprechen. Eine gute Figur ist ein Muss, auch im fortgeschrittenen Alter sollte man ein möglichst faltenfreies Gesicht haben und behaarte Beine und Achselhöhlen sind bei Frauen sowieso ein No-Go. Der ungeliebten Körperbehaarung lässt sich dabei noch vergleichsweise einfach zu Leibe rücken, verglichen mit überflüssigen Pfunden oder Gesichtsfältchen. Es gibt inzwischen hochmoderne Methoden, die die Härchen nicht nur schmerzfrei, sondern auch dauerhaft verschwinden lassen. Haarentfernung per Laser ist eine der effektivsten Methoden. Hierbei werden die Haare Laserimpulsen ausgesetzt, welche bis zur Haarwurzel vordringen. Dort wird die Energie des Lasers in Wärme umgewandelt, was die Verödung der Haarwurzel zur Folge hat. Somit kann das Haar nicht mehr weiterwachsen. Auch wenn Lasergeräte zur Enthaarung eingesetzt werden, muss man sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es mit einer Behandlung nicht getan ist. Die Laserstrahlen wirken nur auf die Haare, die sich in der frühen Wachstumsphase befinden. In der Regel sind daher 4-8 Sitzungen im Abstand von jeweils mehreren Wochen notwendig. Natürlich ist diese Methode der Haarentfernung nicht die kostengünstigste, dafür ist man anschließend dauerhaft von den lästigen Härchen befreit. Auch die Risiken, die zweifellos dabei bestehen, dürfen jedoch nicht unerwähnt bleiben. Erfüllt man nämlich nicht die Idealvoraussetzungen für die Haarentfernung per Laser (helle Haut und dunkle Haare), kann es zu Schädigungen der Haut kommen. Das Melanin der Haut (das bei dunkler Haut ein anderes Mischungsverhältnis aufweise als bei heller) kann die Wirkung des Lasers auf die Haare herabsetzen und stattdessen selbst betroffen sein. Folgen können unschöne Rötungen, Pigmentverschiebungen oder sogar Verbrennungen sein. Um keine unnötigen Risiken einzugehen, ist es daher sinnvoll, die Haarentfernung von einem erfahrenen Epilierer vornehmen zu lassen und sich im Vorfeld eingehend zu informieren. Ferner sollten zunächst einige Probebehandlungen auf einem kleinen Hautareal durchgeführt werden. Dieses Areal sollte dann über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet werden. Erst wenn keine Nebenwirkungen festzustellen sind, sollte über eine vollständige Laserbehandlung nachgedacht werden.
